Ereignisse des 15. Jahrhunderts

1427

22. Januar: Ende der Herrschaft der Vögte von Weida. Weida geht in den Besitz der Markgrafen von Meißen - Haus Wettin – über. Der erste Regent ist Friedrich der Streitbare, der auch die sächsische Kurwürde innehat.

1428

Nach seinem Tod 1428 sind seine Söhne Friedrich, Sigismund, Heinrich und Wilhelm die Nachfolger. Sigismund erhält Weißenfels-Weida, er residiert auf der Osterburg. Die Historie stellt ihn als charakterlich wankelmütig und politisch unklug dar (über ihn berichtet die Sage von der eingemauerten Nonne).

1437

tritt Sigismund in den geistlichen Stand und wird Bischof. Sein Gebiet teilen sich die Brüder Friedrich und Wilhelm.

1445

Uneinigkeiten der Teilung führen zum Sächsischen Bruderkrieg. Unter diesem Krieg leidet Weida schwer. Hab und Gut der Einwohner, die Neustadt mit der Peterskirche und die Kirche des Nonnenklosters der Dominikanerinnen fallen kriegerischen Bränden zum Opfer.

1453

besucht Herzog Wilhelm Weida, wohnt auf der Osterburg und lässt danach die Kirche des Nonnenklosters und die Peterskirche wieder aufbauen.

1482

Tod Herzog Wilhelms. Erben sind seine Neffen Ernst und Albrecht (die als Kinder geraubten Altenburger Prinzen).

1483

Zweite Stadtstaturen

1485

Teilung der Länder, Ernst erhält Thüringen mit Weida (Ernestinische Linie) Tod des Herzogs Ernst 1486,

1486

Nachfolger sind seine Söhne Friedrich der Weise (weilt 1496 in Weida) und Johann der Beständige (weilt 1495 in Weida).